«In der Natur zu sein bedeutet für mich von ihr zu lernen.»

Pirmina Caminada und Cervo Volante, das ist so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Oder eine Fügung. Und eine Symbiose.

Pirmina ist Wildhüterin in Graubünden. Die erste Frau, die diesen seit rund 150 Jahren existierenden Beruf im Gebirgskanton ausübt. Ihr «gehört» das Val Lumnezia, das Tal des Lichts. Hier übt sie ihre vielfältigen Aufgaben zugunsten des Wildtierschutzes aus: Steinböcke und Gämsen zählen, die Jagd überwachen, verletze Tiere suchen und erlegen, Rothirsche einfangen, markieren und telemetrieren, den Lebensraum des Wildes schützen und aufwerten. Neben Pirmina leben im imposanten Tal der Greinahochebene Steinadler, Bartgeier, Luchse und Wölfe.

Die Hüterin des Wildes mit dem langen Zopf ist auch Feldornithologin, Kräuterexpertin und ausgebildete Natur- und Umweltfachfrau. Seit 25 Jahren ist sie Jägerin. Sie ist mit der Natur, der heimischen Kultur und dem traditionellen Brauchtum stark verwurzelt. Schon als Kind hat sie viel Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt überliefert bekommen. Sie ist in einem kleinen Bauernhof in Vrin aufgewachsen, zuhinterst in der Val Lumnezia, einem Tal am Ende der Welt. Von der Mutter lernte sie die Heilpflanzen kennen. Den Vater begleitete sie auf die Jagd.

Die Natur war für mich immer eine Lehrmeisterin und ein Ort innerer Ruhe und Zuflucht. Ich möchte die Leute dazu anregen, in sich und in der Natur versteckten Reichtum zu entdecken und zu geniessen.

Pirmina Caminada, www.pirmina.ch

Was sie in ihrem Leben an Erfahrung und Wissen über die Natur und Kultur gesammelt hat, gibt sie heute an Seminaren, Vorträgen und Exkursionen weiter. Im Werd-Verlag ist ihr erstes Buch «Orte der Magie. Wanderungen zu kraftvollen Plätzen in der Val Lumnezia» erschienen. Und als ob dies nicht schon genug wäre, führt Pirmina seit ein paar Jahren das Café Greina – eine Jurte bei der idyllischen Ziegenalp Parvalsauns, auf dem Wanderweg durch die Greinaebene. In dieser Oase der Ruhe mit eindrücklicher Bergsicht, werden lokale Köstlichkeiten wie Ziegenfrischkäse mit Alpenkräutern serviert.

Cervo Volante hat Pirmina in Flims kennengelernt. Im Schaufenster der Galerie-Boutique Ravinas hat sie die Schnürstiefel God Grisch entdeckt und anprobiert: «Ich habe mich gleich in sie verliebt. Sie sind wunderschön». Die Bündnerin sinniert weiter: «Sehe mich schon in diesen wunderbaren God Grisch herumlaufen. Und ich komme immer wieder ins Schwärmen». Für Cervo Volante ist Pirmina dann mit ihrem zweiten Schuh, dem Stiefel Pardiel in ihrer Greina Modell gestanden. Nicht fehlen durfte dabei ihre schwarze Labradorhündin Leila. Der Stiefel hielt selbst alpinem Terrain Stand: «Der Komfort ist einfach genial und noch nie hatte ich ein so rundum passendes Wohlgefühl bei einem Schuh», so die Berglerin. Die entstandenen Bilder widerspiegeln die wunderschöne Symbiose und die Versinnbildlichung dessen was Cervo Volante ausmacht: Wahrer Luxus ist die Schönheit der Natur.

«La natira era in liug da pasch interna e recreaziun.»

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Cervo Volante

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